Mannheimer Unterwelt

Im Rahmen des Wandertags besuchte die Klasse 2KE3 zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Michael und Frau Knörr die Mannheimer Unterwelt. Gemeinsam erkundeten sie den Mannheimer Atomschutzbunker aus dem Kalten Krieg – einen der größten noch bestehenden dieser Art in Deutschland – , der sich unter dem Mannheimer Stadthaus in den Quadraten befindet. Eindrücklich schilderten die Guides die Ziele und Mechanismen des Bunkers. Außerdem konnten die SuS anhand erhaltener Artefakte direkt in die Vergangenheit des letzten Jahrhunderts eintauchen und die beklemmende Stimmung eines Kriegsrelikts hautnah erleben.

Anschließend genossen wir die Sonne bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Stadt. Der Tag war für alle ein schönes Erlebnis und hat den Teamgeist der neu zusammengestellte Klasse gestärkt.

Ausflug der Klasse 83 in den Exotenwald in Weinheim

Am 08.10.25 unternahm die Klasse 83 einen Ausflug zum Exotenwald in Weinheim – ein Tag voller Naturerlebnisse, frischer Luft und guter Laune. Bei bestem Wetter erkundeten die Schülerinnen und Schüler die beeindruckende Vielfalt exotischer Baumarten und genossen die entspannte Atmosphäre des weitläufigen Waldgebiets.

Der Exotenwald in Weinheim wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Freiherr Christian Friedrich Gustav von Berckheim angelegt. Auf rund 60 Hektar wachsen hier über 140 verschiedene Baumarten aus Nordamerika, Asien und Europa.

Besonders beeindruckend waren die Riesenmammutbäume, die ursprünglich aus Kalifornien stammen. Mit ihrer rötlichen Rinde und majestätischen Höhe zählen sie zu den größten Baumarten der Welt. Einige Exemplare im Exotenwald sind bereits über 150 Jahre alt und erreichen Höhen von über 40 Metern – ein echtes Naturdenkmal mitten in Baden-Württemberg.

Der Wandertag war ein voller Erfolg: Die Klasse 83 konnte nicht nur viel über fremdländische Baumarten lernen, sondern auch gemeinsam Spaß haben und die Natur genießen. Ein gelungener Mix aus Bildung und Bewegung – und definitiv ein Ausflug, der in Erinnerung bleibt.

Erlebnispädagogik im Waldhaus Mannheim

Am 26. September 2025 erlebte die Klasse 64 unserer Schule einen besonderen Tag im Waldhaus Mannheim. Im Mittelpunkt stand Erlebnispädagogik – gemeinsame Herausforderungen, die Teamgeist, Kommunikation und Vertrauen fördern.

Gleich zu Beginn mussten sich die Schülerinnen und Schüler beim Spiel „Heißer Draht“ beweisen. Dabei galt es, gemeinsam über ein hoch gespanntes Seil zu springen. Mit viel Geschick und gegenseitiger Unterstützung meisterten alle die Aufgabe.

Eine echte Teamleistung war auch die Übung „Die Gletscherspalte“. Hier musste „Onkel Ahmet“ – ein Quietschewildschwein, von einer Seite zur anderen transportiert werden ohne es zu werfen. Nur durch kluge Absprachen, Kraft und Vertrauen gelang es der Klasse, die beachtliche Distanz von 3,80 Metern erfolgreich zu überwinden.

Bei der dritten Aufgabe, „Der Wanderer“, kam es ganz besonders auf Vertrauen an: Die Schülerinnen und Schüler liefen über Stöcke, die von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern in etwa einem Meter Höhe gehalten wurden. Schritt für Schritt zeigte sich, wie wichtig Konzentration, Verlässlichkeit und gegenseitige Unterstützung sind.

Schnell wurde allen klar: Keine dieser Aufgaben wäre alleine zu bewältigen gewesen. Erst durch Zusammenhalt, klare Kommunikation und gegenseitige Motivation konnte die Klasse die Herausforderungen meistern.

Als Belohnung für ihre großartige Teamarbeit erspielten sich die Schülerinnen und Schüler 45 Minuten freie Unterrichtszeit – ein Gewinn, der den Erfolg noch einmal unterstrich.

Das Fazit der Klasse 64: Der Tag im Waldhaus Mannheim war spannend, lehrreich und hat gezeigt, dass man gemeinsam viel mehr erreichen kann als alleine.