Am 21.11.2025, einem Freitag, besuchte die Klasse 74 das TUMO-Zentrum. Das Unternehmerpaar Sam und Silva Simonian hatte die Idee, Jugendlichen in Armenien Zugang zu moderner digitaler Bildung zu ermöglichen.
Ihre Vision war es, einen Lernort zu schaffen, an dem junge Menschen ihre Talente entdecken und sich kreativ mit moderner Technologie auseinandersetzen können. Dieses Konzept erwies sich als so erfolgreich, dass es inzwischen auch in andere Länder, unter anderem nach Deutschland, ausgeweitet wurde. Heute gibt es TUMO-Zentren dank der Initiative der WKW bereits in Berlin, Mannheim, Hirschaid, Essen und Saarbrücken.
TUMO-Zentren sind hochmodern ausgestattete Lernorte, die Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren die Möglichkeit bieten, auf spielerische, kreative und motivierende Weise in verschiedene digitale Bereiche hineinzuschnuppern. Dazu gehören zum Beispiel Animation, Programmierung, 3D-Modellierung, Musikproduktion und viele weitere spannende Themen. Die Lernatmosphäre ist offen, inspirierend und so gestaltet, dass man selbstständig, aber auch gemeinsam mit anderen arbeiten kann.
Ziel des Programms ist es, junge Menschen auf die Chancen und Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten.
Das erste TUMO-Zentrum wurde 2011 in Jerewan (Armenien) eröffnet. Dort gibt es inzwischen sechs Standorte, genauso wie aktuell in Deutschland. Am 18. Oktober eröffnete außerdem TUMO Los Angeles offiziell seine Türen in North Hollywood und startete damit den ersten US-Standort dieses international anerkannten außerschulischen Lernprogramms. Dass sich das Konzept inzwischen weltweit verbreitet hat, zeigt, wie erfolgreich und beliebt es ist.
Ich persönlich fand den Aufenthalt im TUMO-Zentrum sehr angenehm, weil die Atmosphäre freundlich und gleichzeitig sehr professionell war. An diesem Tag durften wir 3D-Bilder generieren und Boards herstellen. Nachdem wir gemeinsam von der Schule losgelaufen waren, wurden wir vor Ort in zwei Gruppen aufgeteilt:
Eine Gruppe arbeitete an den Boards, während die andere Gruppe am Computer 3D-Kunstwerke erstellte. Beides war spannend, aber besonders beeindruckend fand ich, wie vielfältig die Möglichkeiten im TUMO-Zentrum sind. Man bekommt dort das Gefühl, dass man wirklich alles ausprobieren darf, was einen interessiert.
Während unseres Besuchs habe ich nicht nur etwas Neues gelernt, sondern auch gemerkt, wie viel Spaß es machen kann, kreativ mit digitalen Werkzeugen zu arbeiten. Außerdem fand ich es toll, dass wir uns gegenseitig helfen konnten und die Mitarbeiter des Zentrums uns geduldig alles erklärt haben. Dadurch fühlte man sich gut aufgehoben und gleichzeitig motiviert, selbstständig zu arbeiten. Abschließend kann ich sagen, dass mir der Besuch im TUMO-Zentrum richtig gut gefallen hat. Ich würde jedem empfehlen, einmal hinzugehen, weil man dort nicht nur viel lernt, sondern auch die Möglichkeit hat, neue Talente an sich zu entdecken. Für mich war es ein sehr interessanter, lehrreicher und schöner Tag, den ich so schnell nicht vergessen werde.
Für die Klasse 74: Olivier Malanda  und Malik Abbas

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