ADFC Fahrradkino an der Max-Hachenburg-Schule: Mit Muskelkraft zum Kinoerlebnis

Im Rahmen des diesjährigen Stadtradelns fand an der Max-Hachenburg-Schule ein ganz besonderes Event statt: Der ADFC Rhein-Neckar e.V. war mit seinem Fahrradkino zu Gast und sorgte für ein außergewöhnliches Kinoerlebnis. Mehrere Klassen hatten die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden und in die Pedale zu treten.

Das Fahrradkino ist eine durch Muskelkraft betriebene Kinoanlage. Damit der Film überhaupt gezeigt werden kann, müssen mindestens acht Teilnehmende gleichzeitig Strom erzeugen, indem sie auf Fahrrädern fahren. Die dabei erzeugte elektrische Leistung wird für jede Person einzeln gemessen und live auf der Leinwand angezeigt. Dadurch erhält das Projekt neben dem Nachhaltigkeitsgedanken auch einen sportlichen Wettbewerbscharakter.

Zu Beginn der Veranstaltung sahen die Schüler:innen die #toasterchallenge von Robert Förstemann. Der ehemalige Bahnradsportler, bekannt für seine enorme Beinkraft, versucht dabei, allein durch seine Muskelkraft einen Toaster zu betreiben. Die Challenge verdeutlicht eindrucksvoll, wie viel Energie selbst für alltägliche elektrische Geräte benötigt wird und wie aufwendig deren Erzeugung tatsächlich ist. So wurde den Teilnehmenden bewusst gemacht, wie selbstverständlich wir Energie im Alltag nutzen und welche körperliche Leistung dahinterstecken kann.

Im Anschluss wurde ein Dokumentarfilm gezeigt. Während der gesamten Vorführung wechselten sich Schüler:innen sowie Lehrkräfte auf den Fahrrädern ab und sorgten gemeinsam dafür, dass der Film ohne Unterbrechung weiterlaufen konnte.

Als zusätzliche Motivation erhielten alle Radler:innen für jeweils zehn Minuten auf dem Fahrrad eine Gutschrift von drei Kilometern für das Stadt-/Schulradeln. So konnten zahlreiche Kilometer für unsere interne Schulchallenge gesammelt werden.

Industrieklasse besucht Amsterdam

Vom 19.05 bis 22.06.26 unternahm die Klasse 2KI21 mit Edith Rumpf und Nicole Freund eine spannende Klassenfahrt nach Amsterdam. Die Reise bot viele interessante Einblicke in die niederländische Hauptstadt und sorgte für zahlreiche gemeinsame Erlebnisse.

Bereits die Hinfahrt verlief aufregender als geplant. Aufgrund einer Brückensperrung hatte unser Zug Verspätung, sodass wir unseren Anschlusszug nicht mehr erreichen konnten. Nach einer kurzen Phase der Unsicherheit fanden wir jedoch eine alternative Verbindung und erreichten Amsterdam schließlich mit Verspätung.

Nach unserer Ankunft bezogen wir zunächst unsere Unterkunft. Anschließend erkundeten wir bei einem kleinen Stadtrundgang die Innenstadt von Amsterdam. Dabei konnten wir bereits die typischen Grachten, die schmalen Häuser und das lebendige Stadtbild kennenlernen. Den ersten Tag ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen.

Am zweiten Tag stand Kultur auf dem Programm. Zunächst besuchten wir das Moco Museum, das für seine moderne und zeitgenössische Kunst bekannt ist. Besonders die Werke von Banksy und anderen internationalen Künstlern beeindruckten viele von uns. Nach dem Mittagessen unternahmen wir eine Grachtenrundfahrt, bei der wir Amsterdam aus einer ganz neuen Perspektive erleben konnten. Am Abend besuchten wir das Anne-Frank-Haus. Die Ausstellung vermittelte uns eindrucksvoll die Geschichte von Anne Frank und die Schrecken des Nationalsozialismus.

Der dritte Tag begann mit einer Fahrradtour durch Amsterdam Nord. Dabei konnten wir die Stadt auf typisch niederländische Weise erkunden und viele interessante Ecken entdecken. Anschließend fuhren wir nach Zandvoort ans Meer. Dort genossen wir die frische Seeluft, den Strand und das schöne Wetter. Für viele war dieser Ausflug ein besonderes Highlight der Reise.

Am vierten und letzten Tag traten wir die Heimreise an. Glücklicherweise verlief die Rückfahrt ohne größere Zwischenfälle, sodass wir entspannt und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wieder zu Hause ankamen.