Besuch der Beratungsstelle Freezone

Am 17.6.26 war die Klasse 73 mit den beiden Klassenlehrkräften und Schulsozialarbeiterin Frau
Weinbach bei der Beratungsstelle Freezone. Freezone besteht seit 1997 und ist eine Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden und es gibt auch die Notschlafmöglichkeit „Streetnight“.

Den Schüler*innen wurden sowohl die Tätigkeitsbereiche als auch die Ansprechpersonen der
Beratungsstelle vorgestellt. Gemeinsam wurde besprochen durch welche Problemlagen man in die Obdachlosigkeit rutschen kann und wie Freezone als Anlaufstelle konkret Jugendlichen hilft, z.B. auch noch einen Schulabschluss zu schaffen.

Vielen Dank an die Freezone-Mitarbeiter*innen für ihre Zeit und ihre wertvolle Arbeit!

Max-Hachenburg-Schule gewinnt den BNE-Wettbewerb der Stadt Mannheim und erhält 5.000 €

Große Freude an der Max-Hachenburg-Schule: Mit unserem Projekt „Refill & Recycle – Auffüllen. Trennen. Mitgestalten.“ haben wir den BNE-Schulwettbewerb der Stadt Mannheim gewonnen.

Ausgangspunkt unseres Projekts war eine alltägliche Beobachtung: Im Schulalltag entstehen große Mengen an Abfall, die bislang häufig nicht richtig getrennt werden. Wertstoffe wie Einwegflaschen, Getränkedosen oder Verpackungen landen oft im Restmüll und gehen dem Recyclingkreislauf verloren. Gleichzeitig kaufen viele unserer Schüler:innen ihre Getränke und Snacks unterwegs, wodurch zusätzlicher Verpackungsmüll entsteht.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, verbindet unser Projekt zwei Maßnahmen, die sich ideal ergänzen. Zum einen führen wir ein neues Mülltrennungssystem mit den Abfallkategorien Wertstoff, Papier und Restmüll ein. Klare Beschilderungen und leicht verständliche Symbole unterstützen dabei, Abfälle richtig zu trennen und wertvolle Rohstoffe dem Recycling zuzuführen. Klasse 71 entwickelte dazu gemeinsam mit Frau Köhler unterschiedliche Workshopstationen, an denen Schüler:innen anderer Klassen an unserem im Juli stattfindenden BNE-Tag teilnehmen können.

Zum anderen soll ein Trinkwasserspender installiert werden. Dieser ermöglicht es allen Schüler:innen ihre Mehrwegflaschen kostenlos mit frischem Trinkwasser aufzufüllen. So werden Einwegplastikflaschen vermieden und nachhaltiges Verhalten ganz selbstverständlich in den Schulalltag integriert. Eine Projektgruppe der Klasse 2BM3 befasste sich gemeinsam mit Herrn Ritschel mit diesem Teil des Projekts.

Das Besondere an unserem Projekt ist die Verbindung von Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft: Während der Trinkwasserspender dazu beiträgt, Müll gar nicht erst entstehen zu lassen, sorgt das neue Mülltrennungssystem dafür, dass unvermeidbare Wertstoffe im Recyclingkreislauf bleiben. Gemeinsam schließen beide Maßnahmen die Lücke zwischen Umweltbewusstsein und praktischem Handeln.

Das Gesamtprojekt sowie weitere BNE-Projekte „Refill & Recycle – Auffüllen. Trennen. Mitgestalten.“ sowie weitere BNE-Projekte werden den Schwerpunkt unseres diesjährigen BNE-Tags im Juli bilden. Schüler:innen werden dann an Workshops und Vorträgen teilnehmen können.

ADFC Fahrradkino an der Max-Hachenburg-Schule: Mit Muskelkraft zum Kinoerlebnis

Im Rahmen des diesjährigen Stadtradelns fand an der Max-Hachenburg-Schule ein ganz besonderes Event statt: Der ADFC Rhein-Neckar e.V. war mit seinem Fahrradkino zu Gast und sorgte für ein außergewöhnliches Kinoerlebnis. Mehrere Klassen hatten die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden und in die Pedale zu treten.

Das Fahrradkino ist eine durch Muskelkraft betriebene Kinoanlage. Damit der Film überhaupt gezeigt werden kann, müssen mindestens acht Teilnehmende gleichzeitig Strom erzeugen, indem sie auf Fahrrädern fahren. Die dabei erzeugte elektrische Leistung wird für jede Person einzeln gemessen und live auf der Leinwand angezeigt. Dadurch erhält das Projekt neben dem Nachhaltigkeitsgedanken auch einen sportlichen Wettbewerbscharakter.

Zu Beginn der Veranstaltung sahen die Schüler:innen die #toasterchallenge von Robert Förstemann. Der ehemalige Bahnradsportler, bekannt für seine enorme Beinkraft, versucht dabei, allein durch seine Muskelkraft einen Toaster zu betreiben. Die Challenge verdeutlicht eindrucksvoll, wie viel Energie selbst für alltägliche elektrische Geräte benötigt wird und wie aufwendig deren Erzeugung tatsächlich ist. So wurde den Teilnehmenden bewusst gemacht, wie selbstverständlich wir Energie im Alltag nutzen und welche körperliche Leistung dahinterstecken kann.

Im Anschluss wurde ein Dokumentarfilm gezeigt. Während der gesamten Vorführung wechselten sich Schüler:innen sowie Lehrkräfte auf den Fahrrädern ab und sorgten gemeinsam dafür, dass der Film ohne Unterbrechung weiterlaufen konnte.

Als zusätzliche Motivation erhielten alle Radler:innen für jeweils zehn Minuten auf dem Fahrrad eine Gutschrift von drei Kilometern für das Stadt-/Schulradeln. So konnten zahlreiche Kilometer für unsere interne Schulchallenge gesammelt werden.

77 Jahre Grundgesetz – VABO Schüler:innen entdecken die Grundlagen unserer Demokratie

Anlässlich des 77. Geburtstages des Grundgesetzes (GG) setzten sich die Schüler:innen der VABO-Klassen der Max-Hachenburg-Schule intensiv mit den Grundrechten auseinander. Im Mittelpunkt des Projekts standen die Werte und Rechte, die das Zusammenleben in Deutschland prägen und schützen.

Dazu behandelten die Schüler:innen der Klasse VAB2 gemeinsam mit Frau Dreblow und Frau Köhler die Grundrechte des Grundgesetzes, wie z.B.  die Menschenwürde, die Gleichberechtigung, die Meinungsfreiheit sowie die Religionsfreiheit.

Ein zentraler Schwerpunkt des Projekts war auch, der folgenden Frage nachzugehen: „Sind Grundrechte überall gleich geschützt? Ein Vergleich zwischen Heimatland und Deutschland.“ Dafür verglich die Klasse die im Grundgesetz garantierten Rechte mit der Situation in ihren jeweiligen Heimatländern.

Zur Vorstellung der Projektergebnisse wurde Frau Atici mit ihrer Klasse VAB1 eingeladen. Gemeinsam tauschten die Schüler:innen persönliche Erfahrungen aus und sprachen darüber, welche Rechte in ihren Heimatländern geschützt werden – und welche vielleicht nicht selbstverständlich sind.

Das Projekt war nicht nur eine Auseinandersetzung mit dem deutschen Grundgesetz, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum interkulturellen Austausch. Die Schüler:innen konnten viel über die Herkunftsländer ihrer Mitschüler:innen erfahren, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. So konnte ein gegenseitiges Verständnis für verschiedene Lebensrealitäten und Kulturen gefördert werden.

Interaktive Projektpräsentation der Klasse 2Ki23 im Rahmen der Lernortkooperation

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Lernortkooperation an der Max Hachenburg Schule präsentierte die Klasse 2Ki23 (Industriekaufleute) ein spannendes und aktuelles Projekt zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“. Zu den Gästen zählten die Schulleitung, Fachlehrkräfte sowie Ausbilderinnen und Ausbilder der beteiligten Betriebe.

Die Schule ist seit dem vergangenen Jahr Mitglied im BNE-Schulnetzwerk und setzt seither verschiedene Projekte um, die nachhaltiges Denken und Handeln fördern. Auch die diesjährige Projektpräsentation griff diesen Ansatz auf.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich intensiv mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und wählten daraus vier zentrale Themen aus, die sie in Form interaktiver Workshops präsentierten: Klimaschutz, gleiche Bildungschancen, Neurodivergenz sowie Leben unter Wasser.

Das Besondere an der Präsentation war das aktive Einbinden des Publikums. In den Workshops konnten sich die Teilnehmenden nicht nur informieren, sondern wurden auch zum Mitdenken und Mitdiskutieren angeregt. Die abwechslungsreiche Gestaltung sorgte dafür, dass zentrale Aspekte der Nachhaltigkeit greifbar wurden und zum Nachdenken anregten.

Es entwickelten sich zahlreiche spannende Gespräche zwischen den Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Ausbildern. Das interaktive Konzept wurde von allen Seiten sehr positiv aufgenommen und als bereichernde Form der Projektpräsentation hervorgehoben.

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie engagiert sich die Klasse 2Ki23 mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzt und wie erfolgreich nachhaltige Bildung in der Praxis umgesetzt werden kann.

Aktionstag für Umwelt

Die Max-Hachenburg-Schule setzte am 19.3.26 – unserem Aktionstag für Umwelt – wieder aktiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander.
Die Biologielehrkräfte Tina Machel und Tobias Wehrmeister boten einen kompakten 20-minütigen Crashkurs zum Thema „Ökologischer Fußabdruck“ an, an dem 7 Klassen teilnahmen.
Nach einem kurzen fachlichen Input berechneten die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines digitalen Fragebogens ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck.
Im anschließenden Austausch wurde gemeinsam reflektiert, wie jeder Einzelne seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann. Dabei standen insbesondere die Bereiche Wohnen, Mobilität, Konsum und Ernährung im Fokus. Der kurze, praxisnahe Einblick regte zum Nachdenken an und zeigte konkrete Möglichkeiten für nachhaltigeres Handeln im Alltag auf.

Tag der sauberen Schule

MHS packt an: Frühjahrsputz für unsere Stadt

Mit guter Laune und tatkräftigem Einsatz beteiligte sich die Max-Hachenburg-Schule auch in diesem Jahr an der städtischen Aktionswoche „Putz’ Deine Stadt raus“. Ausgestattet mit Greifzangen, Handschuhen und Müllsäcken machten sich die Schüler:innen verschiedener Klassen gemeinsam mit Frau Dreblow, Frau Fuchs, Frau Köhler und Frau Rumpf daran, unseren Schulhof sowie den angrenzenden Skulpturenplatz der Kunsthalle auf Vordermann zu bringen.

Bei strahlendem Frühlingswetter wurde fleißig gesammelt und gestaunt, denn neben dem üblichen Müll sorgten auch einige Fundstücke für Gesprächsstoff und den ein oder anderen Lacher.

Doch nicht nur draußen wurde angepackt: Einige Klassen kümmerten sich parallel um die Verschönerung ihrer Klassenzimmer und sorgten so für eine rundum saubere und einladende Schule.

Ein weiteres Highlight des Tages war ein Workshop zum Thema „Ökologischer Fußabdruck“. Hier erhielten die Schüler:innen spannende Einblicke in nachhaltiges Handeln und konnten ihr eigenes Verhalten reflektieren.

Ein gelungener Aktionstag, der einmal mehr gezeigt hat: Gemeinsam können wir viel bewegen – für unsere Schule und unsere Umwelt!

1BM2 im MARCHIVUM

Die Klasse 1BM2 besuchte im Rahmen der Bildungskooperation zwischen der MHS und dem MARCHIVUM Mannheim einen Workshop zum Thema “Propaganda in der NS-Zeit”.

Nach einer kurzen Führung durch die ansprechend und interaktiv gestaltete Ausstellung zur Zeit des Nationalsozialismus in Mannheim konnten die SuS selbst aktiv werden und sich mittels zeitgenössischer Zeitungssauschnitte ein Bild vom damaligen Umgang der Medien mit der NS-Propaganda machen.

Abschließend wurden Bezüge zum heutigen Umgang mit FakeNews hergestellt, sodass sich in der Auseinandersetzung mit Medien Vergangenheit und Gegenwart trafen.

VABO1 besucht „Jobs for Future“

Am 27.02.26 machte sich die Klasse VABO1 gemeinsam mit Herrn Delius, Frau Liesem und Frau Dreblow auf den Weg zur Messe „Jobs for Future“. Für viele war es eine spannende Gelegenheit, sich ganz konkret mit der eigenen beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen.

Mit großem Interesse informierten sich die Schülerinnen und Schüler an den verschiedenen Ständen über mögliche Ausbildungsplätze und freie Praktikumsstellen. Dabei entstanden viele Gespräche, es wurden Fragen gestellt, Kontakte geknüpft und erste Ideen für die Zeit nach der Schule gesammelt.

Besonders begeistert waren viele von den praktischen Mitmachaktionen: Einen Autoreifen auf Zeit wechseln, einen Schaufelbagger bedienen oder selbst einmal mauern – das alles durfte ausprobiert werden. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Chance, selbst aktiv zu werden, Neues auszuprobieren und dabei vielleicht sogar ein verborgenes Talent zu entdecken.

Der Besuch war für alle eine wertvolle Erfahrung und ein wichtiger Schritt in Richtung Berufsorientierung.

Workshop „Gewaltprävention“

Im Dezember 25, Januar und Februar 26 führte Polizeioberkommissarin Klockner Workshops zum Thema Gewaltprävention in den Berufskolleg-Klassen 51, 62, 64 und 76 durch.

Die verschiedenen Formen der Gewalt, Konsequenzen sowie Zivilcourage wurden thematisiert.

Die Schüler*innen erhielten anschließend auf Karten Begriffe mit Beispielen von Gewalt und diese wurden dann den Kategorien „seelische Gewalt“, „körperliche Gewalt“ sowie „Gewalt an Sachen“ zugeordnet.  Dabei konnte man gut ins Gespräch kommen und auch nochmal darauf aufmerksam machen, was diese Vorfälle mit dem Opfer machen.

Vielen Dank an Frau Klockner!