Wir sind mit unserer Klasse nach Straßburg gefahren, und gleich nach der Ankunft haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hat eine Liste mit sieben Orten bekommen, die wir finden und fotografieren sollten: Le Grand Sapin, La Cathédrale Notre-Dame, La maison Kammerzell, La statue de Butenberg, Ponts couverts, Hôtel de ville und Les quais de l‘Ill. Es war ziemlich kalt, aber die Stadt sah so schön aus, dass wir das fast vergessen haben.
Mit meiner Gruppe waren wir ungefähr drei Stunden unterwegs. Das war eigentlich total lustig und interessant. Zwischendurch sind wir über den Weihnachtsmarkt gelaufen und haben dort leckere Crêpes gegessen.
Wir haben auch Souvenirs für unsere Freunde und Familien gekauft. Wir haben gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist. Wir waren fast zu spät zum Bus gekommen. Zum Glück haben es aber am Ende alle rechtzeitig geschafft, und wir sind wieder zur Schule gefahren. Ich würde Straßburg auf jeden Fall gerne nochmal besuchen.
Am 21.11.2025, einem Freitag, besuchte die Klasse 74 das TUMO-Zentrum. Das Unternehmerpaar Sam und Silva Simonian hatte die Idee, Jugendlichen in Armenien Zugang zu moderner digitaler Bildung zu ermöglichen. Ihre Vision war es, einen Lernort zu schaffen, an dem junge Menschen ihre Talente entdecken und sich kreativ mit moderner Technologie auseinandersetzen können. Dieses Konzept erwies sich als so erfolgreich, dass es inzwischen auch in andere Länder, unter anderem nach Deutschland, ausgeweitet wurde. Heute gibt es TUMO-Zentren dank der Initiative der WKW bereits in Berlin, Mannheim, Hirschaid, Essen und Saarbrücken. TUMO-Zentren sind hochmodern ausgestattete Lernorte, die Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren die Möglichkeit bieten, auf spielerische, kreative und motivierende Weise in verschiedene digitale Bereiche hineinzuschnuppern. Dazu gehören zum Beispiel Animation, Programmierung, 3D-Modellierung, Musikproduktion und viele weitere spannende Themen. Die Lernatmosphäre ist offen, inspirierend und so gestaltet, dass man selbstständig, aber auch gemeinsam mit anderen arbeiten kann. Ziel des Programms ist es, junge Menschen auf die Chancen und Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten. Das erste TUMO-Zentrum wurde 2011 in Jerewan (Armenien) eröffnet. Dort gibt es inzwischen sechs Standorte, genauso wie aktuell in Deutschland. Am 18. Oktober eröffnete außerdem TUMO Los Angeles offiziell seine Türen in North Hollywood und startete damit den ersten US-Standort dieses international anerkannten außerschulischen Lernprogramms. Dass sich das Konzept inzwischen weltweit verbreitet hat, zeigt, wie erfolgreich und beliebt es ist. Ich persönlich fand den Aufenthalt im TUMO-Zentrum sehr angenehm, weil die Atmosphäre freundlich und gleichzeitig sehr professionell war. An diesem Tag durften wir 3D-Bilder generieren und Boards herstellen. Nachdem wir gemeinsam von der Schule losgelaufen waren, wurden wir vor Ort in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe arbeitete an den Boards, während die andere Gruppe am Computer 3D-Kunstwerke erstellte. Beides war spannend, aber besonders beeindruckend fand ich, wie vielfältig die Möglichkeiten im TUMO-Zentrum sind. Man bekommt dort das Gefühl, dass man wirklich alles ausprobieren darf, was einen interessiert. Während unseres Besuchs habe ich nicht nur etwas Neues gelernt, sondern auch gemerkt, wie viel Spaß es machen kann, kreativ mit digitalen Werkzeugen zu arbeiten. Außerdem fand ich es toll, dass wir uns gegenseitig helfen konnten und die Mitarbeiter des Zentrums uns geduldig alles erklärt haben. Dadurch fühlte man sich gut aufgehoben und gleichzeitig motiviert, selbstständig zu arbeiten. Abschließend kann ich sagen, dass mir der Besuch im TUMO-Zentrum richtig gut gefallen hat. Ich würde jedem empfehlen, einmal hinzugehen, weil man dort nicht nur viel lernt, sondern auch die Möglichkeit hat, neue Talente an sich zu entdecken. Für mich war es ein sehr interessanter, lehrreicher und schöner Tag, den ich so schnell nicht vergessen werde. Für die Klasse 74: Olivier Malanda und Malik Abbas
Im Rahmen der Schulkinowoche Baden-Württemberg besuchte die Abschlussklasse 3BM2 mit Herrn Schultheis den Film „September 5“. Der Film thematisiert das Attentat während der Olympischen Spiele 1972 in München, als Terroristen das israelische Team als Geiseln nahmen. Die Geschehnisse werden dabei aus Sicht der berichtenden Reporter des amerikanischen Fernsehsenders abc gezeigt.Die Schüler und Schülerinnen erlebten eine spannende und bewegende Darstellung eines einschneidenden Ereignisses, das die Welt erschütterte. Dabei erhielten sie auch Einblicke in die dahinterliegennden menschlichen Schicksale. Im anschließenden Reli-Unterricht diskutierte die Klasse mögliche Ableitungen aus dem Film für den derzeitigen Gaza-Konflikt und reflektierte zudem die Frage nach persönlicher Verantwortlichkeit als mündiger Bürger. Damit war der Kinobesuch eine gelungene Ergänzung zum Unterricht und half, kritisches Denken zu fördern.
Am 21. November besuchte die Abschlussklasse 3Ki1 im Rahmen der Schulkinowoche Baden-Württemberg mit Herrn Schultheis den Film „Amrum“ von Fatih Akin. Der Film erzählt die Geschichte des Teenagers Nanning, der sich in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs mit seinen familiären Wurzeln auseinandersetzt und vor die Frage gestellt wird, wie er seine Zukunft gestalten will. Die Schüler und Schülerinnen erlebten eine berührende Erzählung über Identität, Familie und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Im Reli-Unterricht konnten wir anschließend auf Basis des FIlms wichtige Themen wie Diskriminierung, ideologische Prägung und die Frage nach persönlicher Entwicklung & Verantwortung reflektieren. Der Besuch war eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht und regte zu Gesprächen über eigene Erfahrungen und Perspektiven an.
Am Dienstag veranstaltete die Klasse 75 unter der Leitung von Frau Beniamino und Frau Knörr die erste MHS – Kleidertauschparty.
Der Tag begann damit, dass Schülerinnen und Schüler ihre nicht mehr benötigte Kleidung gegen einen Coupon abgaben. Dies war eine tolle Gelegenheit, um Platz im Kleiderschrank zu schaffen und gleichzeitig etwas Neues zu entdecken. Am Nachmittag bereiteten wir alles für die Tauschaktion vor. Die Vorfreude war groß, als die Schülerinnen und Schüler eintrafen, um ihre „neuen“ Kleidungsstücke auszuwählen. Obwohl die Nachfrage nicht so groß war, wie wir es uns erhofft hatten, war die Stimmung dennoch hervorragend. Es hat viel Spaß gemacht, das Projekt gemeinsam durchzuführen und die verschiedenen Kleidungsstücke zu sortieren.
Besonders schön war die Klassengemeinschaft, die während der gesamten Veranstaltung spürbar war. Wir haben gemeinsam gelacht, uns ausgetauscht und neue Erfahrungen gesammelt.
Wir bedanken uns bei allen, die an der Kleidertauschparty teilgenommen haben, und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte in der Zukunft!
Die Klasse 1Ki23 der Industriekaufleute unternahm am 17.11. mit ihrer Klassenlehrerin Frau Brüning eine spannende Exkursion zu Roche Diagnostics GmbH in Mannheim. Während der Betriebsbesichtigung erhielt die Klasse einen umfassenden Einblick in die moderne Logistik des Unternehmens. Besonders beeindruckend waren die Kommissionierung, in der die präzise und effiziente Zusammenstellung von Waren demonstriert wurde, sowie das Hochregallager, das mit seiner automatisierten Technik einen reibungslosen Materialfluss ermöglicht. Die Schülerinnen und Schüler konnten wertvolle Eindrücke aus der Praxis gewinnen und erhielten einen lebendigen Einblick in logistische Abläufe eines international tätigen Unternehmens.
Nachhaltige Mobilität, Bildung und Engagement im Mittelpunkt
Hoher Besuch an der Max-Hachenburg-Schule (MHS): Staatssekretärin Elke Zimmer vom baden-württembergischen Verkehrsministerium informierte sich über Projekte der Schule rund um Nachhaltigkeit, Bildung und Mobilität. Gemeinsam mit Schulleiter Helmut Frey-Zaby, Vertreterinnen und Vertretern des Schulleitungsteams, des ÖPR, und des Kollegiums tauschten sich Frau Zimmer in mehreren Gesprächsrunden mit Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern aus.
In der ersten Gesprächsphase stand der Austausch über die vielfältigen Themen der Schule im Mittelpunkt. In einer sogenannten „Themenwolke“ wurden zentrale Schwerpunkte wie Nachhaltigkeit, Berufsorientierung und gesellschaftliche Verantwortung vorgestellt. Staatssekretärin Zimmer zeigte sich dabei fachlich interessiert und beteiligte sich engagiert an den Diskussionen.
Im Anschluss besuchte die Delegation eine Berufskollegklasse mit Spezialisierung Juniorenfirma., die Theorie und Praxis eng miteinander verbindet und damit einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung leistet. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch der VABO-Klasse, in der Schülerinnen und Schülern gesellschaftlich integriert werden, zum Beispiel durch eine erhöhte Sprachförderung. Auch hier entwickelte sich ein lebendiger Austausch.
Gegen den 10.00 Uhr begrüßte Schulleiter Frey-Zaby schließlich die Staatssekretärin und zahlreiche Schülerinnen und Schüler in der Aula. Zimmer, die ursprünglich selbst als Handelslehrerin tätig war, betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung nachhaltiger Mobilität und würdigte die Teilnahme der Max-Hachenburg-Schule am landesweiten Wettbewerb „Stadtradeln“. „Wir wollen, dass der Weg zur Schule möglichst nachhaltig und selbstaktiv zurückgelegt wird“, erklärte sie. Zwar sei die Initiative ursprünglich für Grundschulen gedacht, doch freue sie sich besonders über das Engagement der MHS, da berufliche Schulen bislang nur selten teilgenommen hätten.
Beim Stadtradeln 2025 beteiligten sich landesweit rund 1.300 Schulen mit etwa 70.000 Teilnehmenden und sammelten gemeinsam zehn Millionen Fahrradkilometer. Die MHS trug dazu mit 22 aktiven Radelnden und 2.632 gefahrenen Kilometern bei. Frey-Zaby dankte den Beteiligten MHS‘lern für das sportliche Engagement. Als Anerkennung erhielten die Radfahrer der 2Ki21 (ehemals 1Ki21, da der Wettbewerb letztes Schuljahr stattfand) von Frau Zimmer Sattelüberzüge und Herr Fray-Zaby überreiche eine Spende des Fördervereins über 150 Euro.
Im Anschluss präsentierte Fachlehrerin Sarah Köhler einen Ausschnitt aus dem Schulprojekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Sie stellte das Engagement der MHS im landesweiten BNE-Schulnetzwerk vor, das sich an den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) orientiert. Als Beispiel nannte sie neben dem Stadtradeln auch geplante Aktionen wie eine Kleidertauschparty. Ziel sei es, künftig noch mehr Mitglieder der Schulgemeinschaft zur Teilnahme zu motivieren.
Abschließend diskutierte Frau Zimmer in einem Podiumsgespräch mit Schülerinnen und Schülern aktuelle Fragen rund um Mobilität, Umweltpolitik und gesellschaftliches Engagement. Themen waren unter anderem die Zukunft des Verbrennungsmotors, steigende ÖPNV-Preise, E-Ladestationen und politische Beteiligung junger Menschen.
Zimmer betonte, dass Baden-Württemberg als „Land des Automobils“ vor großen Herausforderungen stehe, um die Klimaschutzziele zu erreichen. „In fünf Jahren muss jedes zweite Auto klimaneutral sein – die Zukunft ist elektrisch“, sagte sie. Auch bei Fragen zum öffentlichen Nahverkehr nahm sie Stellung und verwies auf bestehende Engpässe im Netz der RNV sowie auf das neue deutschlandweite Jugendticket für 46 Euro im Monat.
Zum Abschluss appellierte die Staatssekretärin an die Schülerinnen und Schüler, sich gesellschaftlich zu engagieren und ihre demokratischen Rechte zu nutzen: „Werden Sie aktiv, nutzen Sie Ihre Stimme und bleiben Sie dabei – es gibt keine einfachen Antworten, aber demokratische Wege.“
Schulleiter Frey-Zaby dankte allen Beteiligten für den offenen Austausch und das Interesse am schulischen Engagement. Zimmer verabschiedete sich mit lobenden Worten und wünschte der MHS weiterhin viel Erfolg bei ihren nachhaltigen Projekten.
Am 24.10.25 war es endlich soweit – der Kollegiumsausflug für das Schuljahr 2025/2026 stand an. In diesem Jahr hatte die MHS-Gruppe das Ziel Mainz. Pünktlich um 10:30 Uhr startete die Gruppe zum Hauptbahnhof und fuhr mit dem Zug nach Lerchenberg. Dort konnten sich zunächst alle bei einem sehr leckeren Mittagessen im „Jedermanns“ stärken und die Zeit nutzen, um ins Gespräch zu kommen. Danach lief man gemeinsam zum ZDF. Am Haupteingang begrüßte der Gästebetreuer die MHS’ler und es ging zu einer ZDF-Führung. Diese Einblicke waren sehr spannend und informativ. Zum Beispiel erfuhr die Gruppe, dass Kameras im Wert von über 200000 € zum Einsatz kommen und in einem Studio knapp 200 Lampen hängen, von denen eine schon 25000 € kostet. Die Gruppe kam gegen 18:00 Uhr zurück nach Mannheim. Die gesamte Gruppe war restlos begeistert von dem spannenden und ereignisreichen Tag. Nicht nur kulinarisch und kulturell sind alle auf ihre Kosten gekommen, auch auf menschlicher Ebene war der Tag äußerst gelungen. Ein großes Dankeschön geht an die diesjährige Organisatorin Christiana – es war ein rundum gelungener Ausflug!
Am 17.10.25 durfte die Klasse 2VK1 im Rahmen der digitalen Woche am KI-Vortrag teilnehmen.
Der hierzu speziell geladene externe Referent, Herr Bauer, hat die Schülerinnen und Schüler über 90 Minuten zur KI-Thematik informiert. Dabei hat Herr Bauer auf sehr anschauliche Weise die Vorzüge der KI, aber auch ihre klaren Grenzen herausgearbeitet. Die Meinung innerhalb der Klasse hat sich bezüglich KI als gespalten gezeigt: Keine Angst versus Respekt vor KI.
Volle Aufmerksamkeit genoss Herr Bauer als er Beispiele aufzeigte, die einer Zweideutigkeit Tür und Tor öffnen. Hier eines davon: Ein KI-gesteuertes Fahrzeug bekommt den Befehl „Die ältere Dame umfahren“ – Der Mensch weiß, was gemeint ist, nämlich dass man um die Seniorin herum fahren soll. Die KI könnte frei von Emotionen verstehen: Umfahren im Sinne von drauf fahren.
Seinen Vortrag schloss Herr Bauer mit den Worten: „Nutzt KI mit Verstand.“
Im Rahmen des Wandertags besuchte die Klasse 2KE3 zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Michael und Frau Knörr die Mannheimer Unterwelt. Gemeinsam erkundeten sie den Mannheimer Atomschutzbunker aus dem Kalten Krieg – einen der größten noch bestehenden dieser Art in Deutschland – , der sich unter dem Mannheimer Stadthaus in den Quadraten befindet. Eindrücklich schilderten die Guides die Ziele und Mechanismen des Bunkers. Außerdem konnten die SuS anhand erhaltener Artefakte direkt in die Vergangenheit des letzten Jahrhunderts eintauchen und die beklemmende Stimmung eines Kriegsrelikts hautnah erleben.
Anschließend genossen wir die Sonne bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Stadt. Der Tag war für alle ein schönes Erlebnis und hat den Teamgeist der neu zusammengestellte Klasse gestärkt.